Gesundes Wohnen

Der Mensch entwickelte und kultivierte sich in seiner einst natürlichen, harmonischen Umwelt. Die postmoderne Zivilisation hat die Naturordnung längst verlassen und große Teile unserer Umwelt sind beschädigt. Der urbane Raum ist nicht der natürliche Lebensraum des Menschen, und wir können uns nur bedingt daran anpassen. Viele Menschen leiden an Allergien, Migräne, Schlafstörungen, chronischer Müdigkeit und anderen körperlichen und seelischen Erkrankungen.

Da wir unsere Umgebung nur wenig beeinflussen können, ist es umso wichtiger, unser zu Hause so natürlich wie möglich zu gestalten und so unseren Beitrag zu einer besseren Welt, nicht nur für uns, zu leisten. In der Baubiologie geht es um die Verwirklichung einer gesunden und harmonischen Wohnumwelt. Die Wohnung oder das Haus ist als dritte Haut und als ein gebauter Organismus zu betrachten, mit dem wir uns in ständiger Interaktion befinden.

Das Haus muss sich dem Menschen anpassen - nicht umgekehrt!

Unser eigener Raum soll uns vor den negativen Einflüssen von außen schützen. Gleichzeitig tragen wir mit der ökologischen Bauweise etwas zum Allgemeinwohl bei. Atmungsaktive Baustoffe sorgen für frische Energie und gute Verfassung. Das richtige Heizsystem und schadstofffreie Oberflächen halten die Luft frei von Verunreinigungen. Die richtige Beleuchtung hält uns aktiv. Auch die Schlafkultur ist ein wesentlicher Teil des gesunden Wohnens. Massivholzbetten, Matratzen und Bettwäsche aus Naturmaterialien und ein gesundheitsförderndes Raumklima stärken und regenerieren uns im Schlaf. Wer biologisch wohnt, lebt besser.

Wesentliche Faktoren zum gesunden Wohnen

I have only one life, so I want to make sure it's a good one. Yoko Ono