Vastu im Gesundheitswesen

Ordinationen und Therapieräume, Eingriffs-, Behandlungs- und Bewegungsräume haben hohe Anforderungen an Raumklima, Atmosphäre, Hygiene, Praktikabilität und Flexibilität. Das Wohlbefinden der Patienten und Klienten, sowie optimale Arbeitsverhältnisse für die Ärzte, Therapeuten und Pfleger stehen an oberster Stelle.

Im Vastu findet man umfassendes Wissen über den Bau und die Einrichtung von Krankenhäusern, Ordinationen, Therapieräumen und Kliniken. Wie für den Wohnbau gibt es auch hierfür genaue Regeln zur Situierung und Einrichtung bestimmter Räumlichkeiten wie Empfang, Operations- und Eingriffsräume, Verwaltung, Lager, Laborräume, etc.

Weites gibt Vastu Aufschluss über die richtige Orientierung von Arzt und Patient bei Gesprächen, ambulanten Behandlungen, Eingriffen und Operationen. Heilmethoden, die mit sehr feinen Schwingungen arbeiten, wie Akupunktur, Bioresonanz-Therapie, Homöopathie, Osteopathie, Reiki oder Yoga werden durch Vastu-Räume besonders unterstützt.

Auch die richtige Wahl der Farben, Materialien und Oberflächen, sowie die richtige Beleuchtung kann zum Wohl der Patienten und der Behandelnden beitragen.

In der Praxis werden beim Entwurf einer Ordination, einer Klinik, eines Therapie- oder Bewegungsraums nach Vastu-Prinzipien unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt:

• Die Lage der Immobilie und ihre Umgebung
• Das Raum- und Funktionsprogramm und die sonstigen Wünsche der AuftraggeberInnen
• Das Vaastu Purusha Mandala, zur Verteilung der Räume und Funktionen
• Die Orientierung des Objekts zur Sonne, natürliche und künstliche Belichtung und Beleuchtung
• Unternehmensstruktur, Workflow und Prozessrichtungen
• Die Lage und Proportionen der Eingänge, Fenster, Innenwände und Stiegen
• Beim Umbau die Vedischen Maßeinheiten und Proportionen
• Die Lage und Orientierung der Arbeitsplätze
• Das harmonische Zusammenspiel von Materialien, Farben und Oberflächen
• Die Regeln biologischen und nachhaltigen Bauens
• Einhalten relevanter Verordnungen, Richtlinien und Normen

The Vedic literature opens to us a chapter
in what has been called the education of the human race
to which we can find no parallel anywhere else. Max Müller